Leistungen

 Untersuchungen der Speiseröhre, des Magen, Darm, der Leber, des Gallensystems und der Bauchspeicheldrüse sind unser Fachgebiet.

Enddarmspiegelung

(Proktoskopie)

 

Bei dem Hämorrhoidalplexus handelt es sich um ein Geflecht aus Blutgefässen, welches sich unter der Schleimhaut des Endarms befindet. Kommt es zu einer Erweiterung dieses Gefässnetzes mit daraus folgenden Beschwerden,

z.B. Blutungen oder Fremdkörpergefühl am Anus, dann spricht man von einem Hämorrhoidalleiden. Zur genaueren Darstellung der Beschwerdeursache und deren eventueller Behandlung erfolgt eine sogenannte Proktoskopie, sprich Enddarmspiegelung.

 

Neben Hämorrhoiden können hier auch Risse in der Analschleimhaut (Analfissuren), Gerinnsel der Analvenen (Thrombosen) und andere Erkrankungen festgestellt werden.

Sonographie

(Ultraschall)

 

Die Sonographie besser bekannt auch als Ultraschall- dient der schnellen und schmerzlosen Untersuchung der Bauchorgane und Gefäße. Besonderes Augenmerk gilt in der Gastroenterologie, der Leber, der Gallenblase und -wege, der Bauchspeicheldrüse sowie der Milz und deren versorgenden Blutgefäßen. Strukturelle Veränderungen dieser Organe, wie Raumforderungen oder auch Entzündungen, können hierdurch erkannt und zugeordnet werden.

 

Eine sonographische Untersuchung der Hohlorgane Magen und Darm sind jedoch nur in sehr eingeschränkter Weise möglich. Hierfür bedient man sich der Technik der Magen- und Darmspiegelung (Endoskopie).

CED - chronisch entzündliche Darmerkrankungen

 

Dazu zählen vor allem der Morbus Crohn und die Colitis ulcerosa. Im weiteren können auch die mikroskopisch nachweisbaren Dickdarmentzündungen wie die Kollagene und die lymphozytäre Colitis dazu gezählt werden.

 

Diese Erkrankungen haben gemeinsam, dass eine komplette Heilung meist nicht möglich ist und daher eine langfristige Behandlungsstrategie erarbeitet werden muss.

 

Diagnostisch kommen sowohl die Endoskopie als auch Labor, Ultraschall und gelegentlich radiologische Untersuchungen zum Einsatz.

 

Bei der Behandlung der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen hat sich ein intensives Zusammenarbeiten der betroffenen Patienten und des behandelnden Gastroenterologen als effektiv bewährt. Hier liegt ein weiterer Schwerpunkt unserer Praxis.

Darmkrebsvorsorge

(Darmkrebsfrüherkennung)

 

Ein wichtiges Element in unserer Praxis ist die Darmkrebsvorsorge oder präventive Koloskopie.

 

Hierbei wird eine Darmspiegelung mit der Frage nach vorliegenden Polypen durchgeführt. Bekanntermaßen kann sich aus einem Polypen ein Darmkrebs entwickeln. Findet sich ein Polyp, wird er in der Regel gleich entfernt und zur feingeweblichen Untersuchung weitergeschickt.

 

Wenn wir von Darmkrebs sprechen, meinen wir ein Krebsleiden des Dickdarms. Im Dünndarm sind Polypen höchst selten, eine Einsicht des Dünndarms ist daher nicht nötig. Eine effektive Darmkrebsvorsorge setzt die endoskopische Untersuchung des gesamten Dickdarms voraus.

 

Leider ist der Darmkrebs eine häufige Erkrankung, etwa 70.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland daran. Da das Hauptmanifestationsalter zwischen 65 und 70 liegt, bieten die gesetzlichen Kassen ab dem 56. Lebensjahr die Vorsorgekoloskopie bei einem niedergelassenen Gastroenterologen an.

Darmspiegelung

(Koloskopie)

 

Der Dickdarm hat eine Länge von etwa einem Meter, beginnt im Anschluss an den Dünndarm und endet im Übergang des so genannten Rektums zum Anus. Um den Dickdarm in seiner gesamten Länge zu untersuchen, erfolgt eine Darmspiegelung oder Koloskopie.

 

Dabei wird nach einer vorangegangenen Reinigung des Darms das Untersuchungsgerät vorsichtig unter einer Lagekontrolle bis zum Anfang des Dickdarms, dem sog. Zökum, vorgeschoben.

 

Bei bestimmten Beschwerden kann auch der letzte Teil des Dünndarms eingesehen werden. Auffällige Befunde, z.B. Polypen, können entweder entfernt oder biopsiert werden, das heißt, es wird eine kleine Gewebeprobe entnommen. Auch andere Massnahmen wie Unterspritzungen der Schleimhaut etc. sind dabei möglich.

Magenspiegelung

(Gastroskopie)

 

Zur Beurteilung der Speiseröhre, der Magenschleimhaut und des Zwölffingerdarms kann eine Magenspiegelung erfolgen. Dabei wird das Gastroskop über den Mund in die Speiseröhre hinab in den Magen und den Zwölffingerdarm unter Sicht eingeführt. Es folgt eine Betrachtung der Schleimhautverhältnisse und der Bewegungsabläufe der Wandmuskulatur.

 

Mit der Frage nach entzündlichen oder bösartigen Veränderungen können Proben aus der Schleimhaut entnommen werden. Derart kann auch eine bakterielle Besiedlung (z.B. mit helicobacter pylori) oder eine Unverträglichkeit von dem Getreideprotein Gluten diagnostiziert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sedierung

(Beruhigungsmittel)

 

Sowohl bei einer Gastroskopie als auch bei einer Coloskopie besteht die Möglichkeit, eine Sedierung in Anspruch zu nehmen. Dabei handelt es sich um die intravenöse Gabe eines Medikamentes, mit Hilfe dessen man einschläft und in der Regel auch ein vermindertes Schmerzempfinden hat. Gleichzeitig beruhigt die Medikation und reduziert die Angst vor der Untersuchung. Wärenddessen werden die Kreislauffunktionen durch ein sog. Monitoring überwacht.

 

Im Anschluss an eine Sedierung muss man aus der Praxis von einer weiteren Person abgeholt und nach Hause gebracht werden, da man aus juristischen und medizinischen Gründen nicht selbst am Strassenverkehr teilnehmen darf.

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